Nebelfluid – Die richtige Flüssigkeit für deine Nebelmaschine finden

In der Disco, aber auch in Film, Fernsehen und auf der Bühne sind Nebelmaschinen unverzichtbare Requisiten. Sie erhöhen die Wirkung von Scheinwerfern oder Laser und erzeugen kurzzeitig eine geheimnisvolle Atmosphäre.

Zuverlässige Nebelmaschinen, die Fluide auf Wasser-Glykol-Basis verdampfen, sind die am häufigsten eingesetzten Effekte.

Alle Nebelmaschinen sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Eine Pumpe drückt das Nebelfluid aus dem Tank in den elektrischen Verdampfer. Da das Gas mehr Raum einnimmt als die Flüssigkeit, presst es sich durch den aufgebauten Druck kraftvoll in die Raumluft. Hier kondensiert das Gas und bildet kleine Tröpfchen, die dann den sichtbaren Nebel bilden.

Je nach Art des Nebels wird dieser als Nebel (Fog), Bodennebel (Low-Lying-Fog), Dunst (Haze) oder Schwerer Nebel (Mist) bezeichnet.

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Nebel aus Wasser und Propylenglycol

Die am häufigsten verwendeten Nebelfluide sind reines Wasser, Propylenglycol-Wasser-Gemisch, reines Glykol oder hochraffiniertes Mineralöl. Sie sind allesamt gesundheitlich unbedenklich.

Die beigesetzten Glykole sind auch zur Verarbeitung in Lebensmitteln geeignet. Die meisten Hersteller legen ihren Produkten aus diesem Grund ein Lebensmittelzeugnis bei.

Durch das Verhältnis der verwendeten Komponenten verändert sich die Dichte und die Standzeit des Nebels. So können aus einer einzige Nebelmaschine sowohl dicke Nebelschwaden als auch interessante Nebeleffekte den Raum in unterschiedliche Stimmungen tauchen.

Damit der Hauptbestandteil reines Wasser nicht einfach verdunstet, sondern winzig kleine Tröpfchen bildet, ist dem Fluid Propylen-Glykol und/oder Triethylen-Glykol beigemengt. Das Verhältnis Glykol Wasser schwankt, abhängig vom gewünschten Nebeleffekt, zwischen 1:4 bis 1:1.

Reinstwasser gegen verstopfte Düsen

Die Komponenten der Fluids sind von höchstmöglicher Reinheit, um ein Zusetzen der feinen Düsen zu verhindern. Deshalb wird für die Fluids doppelt destilliertes, mikrobiologisches Reinstwasser verwendet. Auch die verwendeten Glykole (zweiwertiger Alkohol) und das hochparaffinierte Mineralöl lassen sich rückstandsfrei verdampfen.

Duftstoff zur Nebelflüssigkeit

Als leckere Beimengung zum gebräuchlichen Fluid gibt extra erhältliche Duftstoffe speziell für Nebelmaschinen. Da manche Gäste den Geruch von Nebelmaschinen als unangenehm empfinden, sorgen diese Duftstoffe für bessere Atmosphäre und damit für ein gesteigertes Wohlbefinden der Anwesenden.

Um optimal zu verdampfen muss das Fluid spezielle Eigenschaften haben und mit der verwendeten Nebelmaschine einwandfrei zusammenarbeiten.

Wird ein Fluid beispielsweise mit zu geringer Temperatur verdampft, bleiben feuchte Anteile bestehen, welche die Düsen der Maschine verstopfen oder wichtige Funktionsteile zerstören können.

Durch die Veränderung der chemischen Zusammensetzung des Nebels können dann auch gesundheitliche Probleme auftreten. Auch sichtbare Rückstände auf Polstern, Beleuchtung und Fußboden sind eine Folge von schlecht verdampften Nebelfluids.

Wozu farbige Fluids bei farbigem Licht?

Einige Zeit waren farbige Nebelfluids sehr angesagt. Leider verkleben die beigemengten Farbstoffe die Düsen der Nebelmaschine und führen im Laufe der Zeit zu Schäden.

Die farbige Beleuchtung des Nebels ist einfacher und sicherer und bringt nahezu den gleichen Effekt. Deshalb sind die farbigen Fluide kaum noch im Handel zu bekommen.

Von dem oft gelesenen Ratschlag, zur Einfärbung des Nebels handelsüblichen Kirschsaft zu verwenden, ist dringend abzuraten. Kirschsaft ist kein chemisch reines Produkt und würde die technischen Bauteile der Nebelmaschine auf längere Sicht schädigen.